Samstag 25 Mai 2019

Teil I

Mittwoch, 10.04.2013, 9.30 Uhr, pünktlich auf die Minute öffnet sich die Tür zur Aula und 50 Kinder zwischen drei und sechs Jahren erobern sich die bereitgestellten Stuhlreihen. Es sind drei Gruppen aus dem Montessori-Kinderhaus in Neuruppin mit ihren Erzieherinnen, die wir erstmalig zu unserem Kennenlerntag in unserer Schule begrüßen dürfen. – Staunen auf beiden Seiten.
Der ersten Quizrunde folgt auch schon der erste Abschnitt des Rundgangs. Nach und nach erobern sich die Kleinen, aber schon recht selbstständigen und klugen Kinder, einen Raum nach dem anderen. Schwups sitzen sie mit Schülern der 9. Klasse in den Bänken, erobern sich das Whiteboard, schauen sich mit großen Augen das Sekretariat an und entdecken Spannendes in unserem Schulmuseum.
Bereitwillig und mit viel Freude nehmen unsere kleinen Gäste unsere vorbereiteten Sportspiele, das Tanzspiel und das Kreativangebot an. Absolutes Highlight bleibt aber das Malen an der Tafel. Ob das Obstbuffet oder die Jiu-Jitsu-Vorführung da mithalten konnten?
Fest steht, es hat uns allen Spaß gemacht. So schreibt auch eine Schülerin: „Es war richtig toll, ich könnte jeden Tag etwas mit Kindern machen. Zwei Stunden waren eigentlich zu wenig." 

 

Teil II

Mittwoch, 08.05.2013, 9.00 Uhr.
Wir stehen zu dritt vor dem Schultor und warten auf unsere aufgeweckten 50 Kinder aus dem Montessori-Kinderhaus Neuruppin. Dicke graue Wolken türmen sich über uns und Erik meint, er habe einen Tropfen abbekommen – meine zwei Tropfen verheimliche ich. Draußen ist alles aufgebaut, es sind 8 Spielstationen geworden und die Schlechtwettervariante ist eben die schlechtere Variante.
Statt weiterer Regentropfen trudelt wenig später unser Besuch ein und schon ist alles Bangen vergessen und es macht sich auf dem einen oder anderem Gesicht Wiedersehensfreude breit.
Die Gruppen werden eingeteilt und endlich kann es losgehen. Gut, dass Kinder so sind wie sie sind. Die Spiele gefallen ihnen und das Obst schmeckt. Was die Schülerinnen und Schüler noch nicht so gut können, übernehmen wie selbstverständlich die Erzieher aus dem Kinderhaus. Hier wird das Wattebällchen gepustet, dort wird der Kreisel gedreht, da schwimmen Papierschiffchen auf dem Wasser, dort schweben die Seifenblasen durch die Luft, wo dem einen die Murmeln gerade recht sind, sind dem anderen die Nüsse bei einem alten Spiel der Römer billig. Es wird gehüpft, gerannt, der Schulhof bemalt. Die Stunden vergehen wie im Flug und nach der Verabschiedung entdecken wir neben den bunten Zeichnungen „Das Kinderhaus bedankt sich!" 

 

Die Klasse 8a der Oberschule „Alexander Puschkin" führte am 30.04.13 und 08.05.13 im Rahmen des Projekts Lernen durch Engagement zwei erlebnisreiche Tage mit ihrem Projektpartner, der Kita „Kunterbunt" aus Neuruppin durch.
Sowohl die Kindergartenkinder als auch die Schüler hatten dabei viel Spaß, denn das Thema lautete "Vergessene Spiele".
Dabei haben die Schüler alte, heute oft nicht mehr bekannte Spiele in verschiedenen Gruppen vorbereitet und sie mit den Kleinen gespielt. Dies waren Fang-, Murmel, Ball- oder Hüpfspiele, die für viel Vergnügen und Bewegung sorgten.
Am 30.04.13 kamen die Kita-Kinder in die Puschkinschule und fanden es toll, eine Schule einmal hautnah von innen zu erleben. Der Gegenbesuch der Klasse 8a in der Kita „Kunterbunt" mit einem fröhlichen Spielvormittag war ein schönes Erlebnis füt alle, und auch die Erzieherinnen lobten die Idee und das Engagement der Schüler.

Wie schon vergangenes Jahr nahmen auch dieses Mal Schüler unserer Schule am Drachenbootrennen anlässlich des Neuruppiner Mai- und Hafenfestes teil. In den Wochen davor galt es, die optimale Besetzung für das Boot zu finden, während der Trainingsstunden vor allem die Harmonie der Paddelbewegungen zu üben und Erfahrungen für die Wettkampfstrecke zu sammeln. Am Wettkampftag wurden die T- Shirts, dankenswerterweise von der Altstadtdruckerei Kroll gesponsert, ausgegeben und etwas später erfolgte der erste Start. Trotz größter Anstrengung reichte es nur zum sechsten Platz, aber der Spaß am Rennen sollte im Vordergrund stehen. Im Laufe des Tages starteten unsere „ Puschkindrachen" noch zwei Mal, alles bei schönstem Frühlingswetter. Alles in allem war es ein gelungener Auftritt unserer Schule, der mit zum Gelingen des Tages beitrug.

 

Schulgebäude, Klingelzeichen, stillsitzen, zuhören, mitschreiben. So oder so ähnlich berichten Schüler, wenn sie aus ihrem Schulalltag erzählen. Die Klasse 7c der Oberschule ''Alexander Puschkin'' aus Neuruppin hat seit dem 04. April einiges mehr als das oben genannte zu berichten. Die Schülerinnen und Schüler unternahmen mit ihrer Geschichtslehrerin Frau Schmidt eine Exkursion in das Museum des Dreißigjährigen Krieges nach Wittstock. Hier erlebten sie geschichtliche Informationen hautnah. Zuerst lauschten alle dem einführenden Vortrag über die Tagebuchgeschichte des Söldners Peter Hagendorf, der im Dreißigjährigen Krieg lebte, kämpfte und am Ende des Krieges all seine Erinnerungen handschriftlich der Nachwelt überließ. Anschließend durchforschte die Klasse in kleineren Gruppen die Ausstellung ''Dreißigjähriger Krieg'' und suchten nach Antworten für einen bereits erarbeiteten Fragebogen. Lebhaft erarbeiteten die Schülerinnen und Schüler die Informationen und waren am Ende der Ausstellung sehr stolz auf ihr Schaffen. In den Handwerksräumen der Alten Bischofsburg erhielten alle eine professionelle Einführung in das Filzen und konnten dann selbst ihre handwerklichen Fähigkeiten testen. Auch die Vorführung des Flachsens wurde mit großem Interesse aufgenommen. Nachdem nun viel gearbeitet und gelernt wurde, schlüpfte die gesamte 7c in historische Gewänder. Heraus kam ein Tross von Marketenderfrauen, Musketieren und Pikenieren. Dieser Unterricht war sehr beeindruckend, darin waren sich auf der Heimfahrt alle einig.

 

Potenzialanalyse und Werkstatttage

Berufsorientierungsprojekt mit der LEB

Um Schülerinnen und Schüler einen nahtlosen Übergang ins Berufsleben zu ermöglichen und sie anzuleiten, sich rechtzeitig mit der Berufswahl auseinander zu setzen, bieten wir im Rahmen des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BAMF) die Teilnahme am Berufsorientierungsprojekt an.

Bestandteile des Projektes sind eine Potenzialanalyse, die in der Regel im 2. Halbjahr der Klasse 7 stattfindet und 2-wöchige Werkstatttage in Klasse 8.
In dem dreitägigen Potenzial Assessment werden Berufsübergreifende Schlüsselkompetenzen der Schülerinnen und Schüler festgestellt.

Das heißt es werden persönliche Fähigkeiten und Eigenschaften jedes Schülers beobachtet, die sie sich angeeignet haben oder zu ihrem Naturell gehören und die sie in jedem Beruf, egal welchem, einsetzen werden.

Das Potenzial Assessment wird mit speziell ausgebildeten Assessmentbeobachtern durchgeführt und dient dazu Neigungen der Schülerinnen und Schüler festzustellen um erste Einschätzungen zu möglichen Berufsfeldern für ein Schulpraktikum geben zu können.

In den 2-wöchigen Werkstatttagen erhalten die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, sich unter fachlicher Anleitung von AusbilderInnen praktische Erfahrungen in mindestens drei berufsspezifischen Werkstätten zu machen.

Die Schülerinnen und Schüler erhalten ein Zertifikat, das ihnen bei ihrer Berufswahl helfen und potenziellen Lehrherren die Entscheidung für deren Übernahme in ein reguläres Ausbildungsverhältnis erleichtern soll.

In diesem Projekt arbeiten wir mit der überbetrieblichen Berufsbildungsstätte der LEB Priegnitz-Havelland e.V. zusammen, die mit einer Auswahl aus neun Berufsfeldern ihre Angebote speziell auf die Bedürfnisse der Schülerinnen und Schüler ausgerichtet hat.

 

Kontakt Adresse

Oberschule Alexander Puschkin

Puschkinstr. 5b
16816 Neuruppin

Tel.: 03391 458460 
Fax.: 03391 4584620

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