Samstag 25 Mai 2019

 

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Vom 25.05.-27.05.2016 haben wir, die Klasse 8b, mit unserem Co-Klassenlehrer Herrn Pohl und unserer Deutschlehrerin Frau Wahnschap eine dreitägige Klassenfahrt nach Polen unternommen.

 

Trotz des schlechten Verkehrs haben wir nach 13 Stunden unsere Zielstadt Krakau erreicht. Angekommen im Hotel stand schon eine warme Mahlzeit für uns bereit. Nachdem alle gesättigt waren, konnte jeder kaum erwarten die Zimmer zu sehen. Herr Pohl übergab uns die Zimmerschlüssel und jeder stürzte sich auf sein Zimmer. Obwohl es ein paar kleine Unstimmigkeiten gab, hat sich doch jeder eingelebt.

 

Der zweite Tag brach an. Um 8.00 Uhr gab es Frühstück und dann ging es ab zum ehemaligen Konzentrationslager. Vor unserem Hotel erwartete uns eine Dolmetscherin, die uns begleitete und uns durch die Gedenkstätte führte. Die Fahrt dorthin dauerte ca. eine Stunde. Es war eine emotionale Rundtour, aber doch interessant, was die deutsche Geschichte betrifft. Nach der Fahrt ins KZ erkundeten wir noch ein bisschen das Zentrum Krakaus, wo viele Läden zur Auswahl standen. Nach einem langen Tag ging es wieder zurück ins Hotel, wo das Abendessen wieder für uns bereit stand. Danach gingen alle auf ihre Zimmer und genossen den Rest des Abends.

 

Der dritte und letzte Tag stand bevor. Nun hieß es Koffer packen, frühstücken und ab nach Hause. Die Rückfahrt dauerte nur ca. neun Stunden. Aber nach der langen Reise waren alle wieder froh, dass sie zu Hause gut angekommen waren. Es war eine aufregende Klassenfahrt mit einem tollen Busfahrer, Herrn Gottschalk, des Busunternehmens Halbeck.

 

Schön, dass wir auch durch die finanzielle Unterstützung des Ministeriums diese Fahrt zum Erleben der Vergangenheit unternehmen konnten.

 

 

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Ein Sportfest sollte es werden. Ein Sportfest, bei dem sich alle für die Gemeinschaft einsetzen. Ein Teamwettkampf. So zogen alle Klassen im Fünfminutenabstand über einer festgelegten Route zum Zielpunkt ``Volksparkstadion`` los. Auf dem sechs Kilometer langen Weg mussten diverse Stationen erfüllt werden. Ballstoß, Liegestütz, Sit-Up und Klimmzug standen auf dem Punkteplan. Das Finale Punktesammeln endete im Stadion beim Weitsprung, Staffellauf und einem 2000m Lauf. Alle Anwesenden gaben ihr Bestes. Die Gemeinschaft hielt zusammen und am Ende holten sich die neunten Klassen die riesigen Holzmedaillen für die Teams mit den meisten Punkten. Sport frei und Herzlichen Glückwunsch!

542 Punkte, Platz 1, 9a

540 Punkte, Platz 2, 9c

539 Punkte, Platz 3, 9b

520 Punkte, Platz 4, 10b

513 Punkte, Platz 5, 8b

500 Punkte, Platz 6, 8a

496 Punkte, Platz 7, 10a

493 Punkte, Platz 8, 7c

483 Punkte, Platz 9, 8c

481 Punkte, Platz 10, 10c

377 Punkte, Platz 11, 7b

370 Punkte, Platz 12, 7a

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Das Mai - und Hafenfest ist Geschichte und ganz Neuruppin konnte die erfolgreichste Mannschaft, die unsere Schule jemals zu diesem Rennen an den Start geschickt hat, durch die Fluten des Ruppiner Sees stechen sehen. Dabei fing alles gar nicht so vielversprechend an. Nachdem das erste Training noch ganz gut besucht war, blieben beim zweiten Versuch die Hälfte aller Plätze frei.

Am Morgen des Drachenbootrennens standen dann aber pünktlich 20 Paddler/innen und Marylin, die als Trommlerin den Takt vorgeben wollte und sollte.

Das erste Rennen war ein Übungsrennen, der Einsatz und die Gemeinsamkeit des Durchzuges mussten schließlich noch abgestimmt werden. ``Training wird bei solchen Veranstaltungen eh überbewertet`` war aus den Reihen der Motivationskünstler zu hören.

Das zweite Rennen war optisch tatsächlich besser, wenn auch die Platzierung die der des Übungsrennens glich. Somit stand fest, wir starten im Finale D und dieses sollte nun gewonnen werden. Die Taktik war klar: ``Volle Pulle``! Sie ging auf, mit einer Zeit von 1:02,663 min überquerte der ``PUSCHKINDRACHEN`` hauchzart vor dem ``Stadtmarketing-Flitzer``, die 1:02,685 min brauchten, die Ziellinie. Spannender ging es kaum. Die Freude war riesig und der Jubel glich dem Gewinn der Fußballweltmeisterschaft.

Ganz klar: DAUMEN HOCH!

 

INISEK-Projekt: „SPIEL DER FÜLLUNGEN

Der goldene Schnitt und die Formensprache des Bauhauses –
Ein Harmoniegesetz und seine kreative Umsetzung"

Künstlerin: Annette Strathoff

Dessau – einmal hin und zurück!
06. – 07.04.2016

„Eine Seefahrt, die ist lustig", eine Bahnfahrt noch viel mehr!
Gut gelaunt und mit vielen Erwartungen ging´s los, dreimal rein in den Zug, dreimal raus und schon steht man auf dem Hauptbahnhof in Dessau und nun? ... muss es doch in die Jugendherberge gehen, mit Bett, Bad und hoffentlich gutem Essen, aber nein, nach 300 m stehen wir vor einem 90 Jahre alten Gebäude, dem BAUHAUS DESSAU. Aber was ist d a s? Die Dessauer scheinen nicht rechnen zu können??? – denn da steht ein Neubau!!! Und das seit fast einem ganzen Jahrhundert.
Während der Führung tauchen wir ein in das Deutschland der Weimarer Republik, in die nachfolgenden gesellschaftlichen Veränderungen vor dem dunkelsten Kapitel unserer Geschichte, dem II. Weltkrieg und in ein großartiges, international bedeutsames Stück deutscher Kunst-, Design- und Architekturgeschichte.
Immer wieder denkt oder hört man angesichts der Architektur und Designobjekte „wie modern" – bis zum heutigen Tag hat kaum etwas, von dem was uns umgibt, an Aktualität verloren.
Erschöpft, aber beeindruckt, lassen wir uns auf einen Workshop ein – wie die früheren Bauhausstudenten erfüllen wir Aufgaben aus dem Vorkurs von Josef Albers - vergessen sind die Anstrengungen und zunehmend gelingt uns, was wir dem störrischen Zeichenkarton nicht zugetraut haben: Würfel, Türme, „Wellenlandschaft", ...
Und dann? Nach 600 m: Meisterhäuser, und die Jugendherberge? Nach weiteren 1200 m: Kreuzung, und die Jugendherberge? Aber dann verrät auch schon ein Schild, dass wir es geschafft haben und??? Bett, Bad in geschmackvollen Zimmern, lecker Essen und eine großartige Außenanlage mit ein paar fremden jungen Gesichtern, also alles mit „Spaß- und Wohlfühlgarantie".

2. Tag in Dessau: Führung durch die MEISTERHÄUSER - Hier haben die „Lehrer" der Hochschule, berühmte Architekten und Maler wie Walter Gropius, Wassily Kandinsky, Paul Klee, Lyonel Feininger, ... gelebt und in ihren Ateliers gearbeitet.
Und nun dürfen wir fotografieren, zeichnen, noch einmal durch die Häuser und die Ateliers gehen – wie entspannend.
Nach einer kurzen letzten Stippvisite im Bauhaus geht´s zurück zum Bahnhof, dreimal rein in den Zug, dreimal raus und ...

1. Woche: 12. – 15.04.2016

Eine Woche mit großen Überraschungen

„Farbnebel" in der Aula? Sprayen in „Folienkammern"?
Auf der Suche nach weiteren Aufstellern wird der Boden als Atelier neu entdeckt.
Staunen, Freude, „ein bisschen" Fegen und es kann losgehen, aber wo sind die Farben?

Die Aula mutet inzwischen wie eine große Werkstatt an, Entwürfe werden gezeichnet, vergrößert und die Formen aus großen Platten geschnitten, aber wo sind die Farben?

„... wenn der Berg nicht zum Propheten kommt, ...", dann holen wir uns unsere Sprayfarben eben selbst!

Und der Plan geht auf, die weißen Flächen verwandeln sich wie durch Zauberhand in Teile eines Wandbildes.

Auch das Kleben will gelernt sein und die schweren Sandsäcke legen sich nicht von allein auf die richtige Stelle ...

KünstlerInnen aus Klasse 8

8a Solveig Böhm, Julia Golotowski

8b Bastian Hohm, Lucas Schöning

8c Lisa-Marie Hagendorff, Dana Maurer, Julia Laurie Heinrich, Isabell Kliemann

 

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Schüler sprechen über die Berufswahl Ministerpräsident Woidke in Neuruppin

Fast jeder fünfte Azubi in Brandenburg bricht seine Lehre ab, weil er irgendwann feststellt, dass der Beruf, den er sich ausgesucht hat, doch nichts für ihn ist. Für die Firmen ist das ein enormes Problem. In der Neuruppiner Puschkin-Oberschule wollte Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) wissen, wie Schüler besser auf den Einstieg in den Job vorbereitet werden können.

Schulleiterin Anke Ketteritzsch warnt Ministerpräsident Dietmar Woidke, bevor er den Klassennraum betritt. Die 8a der Neuruppiner Puschkin-Oberschule ist eine Problemklasse. Kaum ein Lehrer kommt mit den Mädchen und Jungs klar, sagt die Direktorin. Was Dietmar Woidte dann am Donnerstag erlebte, war eine disziplinierte, aufmerksame Klasse. Die Schüler hatten die Stühle zu einem großen Kreis aufgestellt: Klassenrat.

Einmal in der Woche findet der statt. Schüler und Lehrer treffen sich, um über alles zu sprechen, was ihnen auf der Seele liegt. Gemeinsam und auf einer Ebene, sagt Matthias Trypke. Als Erwachsener hat er im Klassenrat nicht mehr zu sagen als jeder der Schüler, im Klassenrat sind alle gleichberechtigt. „Was uns bewegt, packen wir auf den Tisch und handeln das aus“, erklärt Trypke. Das kann hart sein – für Schüler und Lehrer. „Das ist eine Sache, die den Lehrern durchaus schwer fällt“, räumt Anke Ketteritzsch ein: Nicht alles zu bestimmen, nicht über den Schülern zu stehen: „Das muss man aushalten können.“ Die Puschkin-Oberschule hat in allen Klassen einen solchen Rat.

Woidke hört aufmerksam zu, hakt immer wieder nach. Er hat sich zum Besuch in der Neuruppiner Schule angemeldet, weil sie als eine Art Vorzeigemodell gilt – in Sachen Demokratie und in Sachen Berufsvorbereitung. Um beides geht es dem Ministerpräsidenten gestern bei seinem Kurzbesuch in Neuruppin. Vor allem um die Berufsbildung. Eigentlich, sagt Woid­ke, geht es Schulabgängern in Brandenburg heute sehr gut. „Ihr könnt de facto mit dem Finger auf die Landkarte tippen und könnt sicher sein, ihr werdet dort einen Ausbildungsplatz finden“, sagt er. Vor 20 Jahren gab es fast überall zu wenige Ausbildungsstellen, heute fehlen in vielen Berufen die Bewerber.

Fast jeder fünfte Jugendliche bricht seine Ausbildung ab

Das ist ein Problem. Das Zweite: zu viele Azubis brechen ihre Lehre ab, weil sie nach kurzer Zeit feststellen, dass der Beruf, den sie sich ausgesucht haben, doch nichts für sie ist. „Wir hatten bis vor wenigen Jahren 20 Prozent Berufsabbrecher in Brandenburg“, erklärt der Ministerpräsident den Schülern. Heute sehen sie Zahlen zwar besser aus, aber sie sind noch immer viel zu hoch.

Die Puschkinschule versucht seit vielen Jahren gegenzusteuern. Von der 7. bis zur 10. Klasse gehört Berufsorientierung fest zum Unterricht. Die Schule hat einen festen Ansprechpartner beim Berufsinformationszentrum der Agentur für Arbeit. Einen, den Jugendliche auch selbst regelmäßig aufsuchen, wenn sie etwas wissen wollen. Die Schule arbeitet eng mit Firmen und mit freien Trägern zusammen.

Realistisches Bewerbungstraining mit echten Firmenchefs

Es gibt jedes Jahr eine Ausbildungsmesse im Haus. In der 9. Klasse bieten die Wirtschaftsjunioren ein Bewerbungstraining an: Wer will, kann seine Unterlagen an den Unternehmerverein schicken und bekommt dann ein Bewerbungsgespräch, das genauso abläuft wie bei der realen Jobsuche. Nur dass es dazu noch Feedback gibt. Firmenchefs ihnen erklären, was die Jugendlichen gut machen und wie sie ihre Chancen auf eine Lehrstelle noch verbessern können. Es gehe darum, ihnen einen Vorsprung gegenüber Bewerbern ohne Training zu geben, sagt Wirtschaftsjuniorin Lysann Gutenmorgen.

Woidke ist sichtlich interessiert, als Sarah Soike erklärt, wie ihr fiktives Bewerbungsgespräch ablief. Sie hatte sich als Bankkauffrau beworben und war offenbar so überzeugend, dass ihr Trainer ihr am Ende seine Visitenkarte in die Hand drückte – falls sie sich später tatsächlich für eine Banklehre interessiert. Ob sie das Angebot annehmen wird, will Dietmar Woidke von ihr wissen. Sarah will nicht. Sie hat sich für ein Studium als Verwaltungsfachangestellten entschieden. Woidke ist zufrieden. Bei 240 Ausbildungsberufen den richtigen zu finden ist schwer, sagt er: „Auch zu wissen, was man nicht will, ist ganz wichtig.“ Er kündigt an, dass Schule und Wirtschaft überall im Land noch enger zusammenrücken werden.

Fast zwei Stunden nimmt sich Dietmar Woidke am Donnerstag Zeit für die Neuruppiner Schüler, dann muss er weiter nach Kyritz. Schulleiterin Ketteritzsch atmet durch. Sie hat den Termin souverän gemeistert, trotz der Aufregung. „Man hat nicht jeden Tag den Ministerpräsidenten zu Besuch.“

Von Reyk Grunow (erschienen im Ruppiner Anzeiger vom 03.03.2016)

Fotos: Daniel Dzienian

 

 

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