Samstag 25 Mai 2019

Am 16.2.2018 startete für die Klasse 8c der Oberschule A. Puschkin das Projekt „Lernen durch Engagement“ mit dem großen Ziel etwas für andere bzw. für die Gesellschaft zu tun und dieses Engagement im Unterricht zu planen, zu reflektieren und mit Inhalten der Bildungs- und Lehrpläne zu verknüpfen.

Lernen durch Engagement [Abk. LdE, engl. Service-Learning] ist eine Lehr- und Lernform, die gesellschaftliches Engagement von SchülerInnen mit fachlichem Lernen verbindet.

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Unser Partner für das Projekt ist die 1. Klasse der Grundschule am Weinberg in Alt Ruppin.

Am ersten Projekttag ging es vor allem darum, dass die 25 SchülerInnen der Klasse 8c und die 28 SchülerInnen der 1. Klasse einander kennenlernen. Dazu wurde die Klasse aus Alt Ruppin zum gemeinsamen Frühstück in unsere Schule eingeladen.

Während ein Teil der Klasse das Frühstück vorbereitete, holten die anderen SchülerInnen die Erstklässler vom Bus ab. Nach der Begrüßung  übernahmen wir, die „Großen“, die Patenschaft für jeweils ein oder zwei „Kleine“, und es folgte das gemeinsame Frühstück mit Obst, Gemüse, Kuchen und ein paar Naschereien. Im Anschluss daran wurde gemeinsam gemalt, gelesen bzw. vorgelesen und Musik gemacht. Außerdem gab es eine Schulführung, bei der wir den Erstklässlern alle Fachräume, die Sporthalle, das Lehrerzimmer und das Sekretariat zeigten. Anschließend wurden die GrundschülerInnen verabschiedet und wieder zum Bus gebracht. Eine kurze Reflektion des Projekttages gemeinsam mit unserer Klassenlehrerin folgte zum Abschluss.

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Im April und Juli sind zwei weitere Projekttage an der Grundschule am Weinberg in Alt Ruppin vorgesehen, welche wir, die SchülerInnen der Klasse 8c, in den Klassenleiterstunden planen und vorbereiten.

Während des gesamten Projektzeitraumes erstellt jede/r von uns eine Art Tagebuch, in dem alle Vorbereitungen und Reflektionen der einzelnen Projekttage dokumentiert werden.

Cybermobbing webFacebook-Tiraden, Hass-Posts auf Instagram, Beleidigungen über WhatsApp oder ein Foto, über das die ganze Klasse lacht. Beinahe jeder fünfte Jugendliche in Deutschland ist bereits Opfer von Cybermobbing geworden. Umso wichtiger ist daher der vernünftige Umgang mit den sozialen Medien, so dass sich Opfer schützen können oder erst gar nicht zu Opfern werden. An der Oberschule "Alexander Puschkin" ist Cybermobbing daher fest im Lehrplan der siebten Klassen verankert. 
 
Rechtsanwalt Klaus-Dieter Miesbauer beleuchtete im Rahmen zweier Unterrichtsstunden das Thema ausführlich: "Kann man dafür ins Gefängnis gehen?", "Muss ich etwas zahlen, wenn ich jemanden im Netz beleidige?" waren nur zwei der vielen gestellten Fragen an diesem Vormittag. So mancher staunte gar nicht schlecht, dass eine gefühlte Lappalie bereits einen Straftatbestand darstellte bzw. gleich ein paar tausend Euro kosten könnte.
 
Das Recht am eigenen Bild wurde ebenso behandelt wie die Frage, ob man per "IP-Adresse" und "Log-Daten beim Provider" von der Polizei ausfindig gemacht werden kann. Detailfragen seitens der interessierten Schülerinnen und Schüler rundeten den Vormittag ab.
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Hohoho - es weihnachtet sehr... Nun, ganz so weit ist es noch nicht, aber die Oberschule "Alexander Puschkin" aus Neuruppin hat bereits jetzt etwas Schönes zu berichten: Am Freitag, 8.12.2017, war traditionell für die Vorweihnachtszeit der Tag der offenen Tür angesagt, bei dem die Schülerinnen und Schüler mitsamt der Lehrerschaft ihre Lern- und Bildungsstätte präsentierten. 
 
Eine Tour durch das Schulgebäude hinterließ viele positive Eindrücke und zeigte, wie vielfältig Schule sein kann: Angefangen bei den spannenden Experimenten aus dem Chemie-Raum, in dem verschiedene Essenzen in weihnachtsfrohen Farben leuchteten, über "Puschkeram", die Schülerfirma, die fleißig Gebrauchs- und Kunstgegenstände aus Ton herstellt, bis hin zu den unterschiedlichen Fachgruppen, die mal "Good morning" oder "Bon jour" verlauten ließen - die Vielfalt der Schule kennt kaum Grenzen. 
 
Informationen zur "hervorragenden Berufsorientierung" für Neuankömmlinge gab es von der Direktion, Eindrücke aus dem kreativen Kunstunterricht bei einer Bastelstunde. Wussten Sie, was man alles aus Stühlen oder Tetrapacks machen kann...? Für das leibliche Wohl sorgten an mehreren Stellen ein paar Weihnachtsengel, welche die zugeeilten Besucher mit Brötchen, Plätzchen und anderen Spezialitäten versorgten. 
 
Ein frohes Fest wünscht wünscht die Oberschule "Alexander Puschkin"!
 

 

Christoph Rickels war bis zu seinem 20. Lebensjahr ein fröhlicher junger Mann, sportlich und allseits beliebt. Ein einziger Augenblick sollte jedoch sein Leben verändern: Bei einem Diskoabend lud er ein Mädchen auf ein Getränk ein und wurde vom eifersüchtigen Freund niedergeschlagen, so dass er mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus eingeliefert werden musste. Das Resultat: ein Leben mit einer schweren Behinderung, in dem er jedoch niemals aufgegeben hat.IMG 1857

Genau das teilte er den rund 100 Schülerinnen und Schülern aus den 8. - 10. Klassen mit: Ein Macker zu sein, hat nichts mit "cool sein" zu tun, auf Schwächere einzuschlagen genauso wenig. Die wahre Stärke liegt darin, selbst für seine Überzeugungen einzustehen, notfalls gegen die anderen. 

Angespannt folgten die anwesenden Jugendlichen samt Lehrerschaft seiner beeindruckenden Schilderung von Enttäuschung, Wut und Unzufriedenheit, in deren Schatten er aber niemals zurückgesteckt hat. Auf fast wundersame Weise ist es ihm gelungen, trotz Behinderung seine Botschaft über Toleranz bis hin vor den deutschen Bundespräsidenten zu bringen. Sein Motto, an sich zu glauben, hat ihm zahlreiche Ehrungen beschert.
Alle Anwesenden zeigten nicht nur große Anteilnahme, sondern empfanden tiefen Respekt und Anerkennung für seine Lebensgeschichte. Rickels' Fazit, das er stets mit viel Witz in der Sprache der Jugendlichen formulierte, ist Ansporn und Warnung zugleich: Eine klare Ablehnung von Gewalt und der ungebrochene Wille und Glaube an sich selbst, "machen dich cool" und nicht "irgendwelche Klamotten", in denen "du aussiehst wie ein Affe". Denn, so Rickels, "man erntet, was man sät".

Das Schuljahr neigt sich dem Ende. Trotz allem geht es an der Oberschule "Alexander Puschkin" geschäftig zu. Die letzte Woche stand ganz im Mittelpunkt der Projektwoche, bei der Schülerinnen und Schüler aus den 7.-9. Klassen Ihren Interessen und Vorlieben in Projektgruppen nachgehen durften: Elektromobilität, Babys, Keramik, Russisch und viele Themen mehr erfreuten die auch noch zum Ende hin wissensdurstigen Jugendlichen.

Sportlich ging es auch zur Sache, und das nicht nur in der Akrobatik- und Kampfsportgruppe. Die Fußballer gewannen am Freitag das Turnier an der Fontane-Oberschule haushoch mit 3 Siegen und einem Unentschieden. Insbesondere Mirko Selmanovic und Oskar Neumann ließen es krachen. 

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Am selben Tag wurden auch die Schülerinnen und Schüler der 10. Klassen feierlich im großen Saal des Kinos verabschiedet. Die in etwa 1,5 Stunden standen ganz im Zeichen der Abschlusszeugnisausgabe, der Ehrung der Jahrgangsbesten sowie von zahlreichen Danksagungen, welche zuweilen recht humoristisch anmuteten. Den rund 70 jungen Erwachsenen wünschen wir das Beste für Ihre Zukunft!

 

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Oberschule Alexander Puschkin

Puschkinstr. 5b
16816 Neuruppin

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