Puschkin-Schüler der 7c erleben Geschichte hautnah

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Schulgebäude, Klingelzeichen, stillsitzen, zuhören, mitschreiben. So oder so ähnlich berichten Schüler, wenn sie aus ihrem Schulalltag erzählen. Die Klasse 7c der Oberschule ''Alexander Puschkin'' aus Neuruppin hat seit dem 04. April einiges mehr als das oben genannte zu berichten. Die Schülerinnen und Schüler unternahmen mit ihrer Geschichtslehrerin Frau Schmidt eine Exkursion in das Museum des Dreißigjährigen Krieges nach Wittstock. Hier erlebten sie geschichtliche Informationen hautnah. Zuerst lauschten alle dem einführenden Vortrag über die Tagebuchgeschichte des Söldners Peter Hagendorf, der im Dreißigjährigen Krieg lebte, kämpfte und am Ende des Krieges all seine Erinnerungen handschriftlich der Nachwelt überließ. Anschließend durchforschte die Klasse in kleineren Gruppen die Ausstellung ''Dreißigjähriger Krieg'' und suchten nach Antworten für einen bereits erarbeiteten Fragebogen. Lebhaft erarbeiteten die Schülerinnen und Schüler die Informationen und waren am Ende der Ausstellung sehr stolz auf ihr Schaffen. In den Handwerksräumen der Alten Bischofsburg erhielten alle eine professionelle Einführung in das Filzen und konnten dann selbst ihre handwerklichen Fähigkeiten testen. Auch die Vorführung des Flachsens wurde mit großem Interesse aufgenommen. Nachdem nun viel gearbeitet und gelernt wurde, schlüpfte die gesamte 7c in historische Gewänder. Heraus kam ein Tross von Marketenderfrauen, Musketieren und Pikenieren. Dieser Unterricht war sehr beeindruckend, darin waren sich auf der Heimfahrt alle einig.